Savanne

Mantsase-Kinderheim, Lesotho

Zuflucht für Waisenkinder

Im Mantsase-Kinderheim leben derzeit ca. 50 Kinder, die sonst kaum eine Chance hätten, allein zu überleben. Es sind hauptsächlich Waisen, deren Eltern an HIV/Aids oder Tuberkulose verstorben sind. Viele von ihnen wurden ausgesetzt und haben Gewalt und Misshandlungen erfahren.

Das Heim bietet diesen Kindern nicht nur Unterkunft und Verpflegung, sondern die stabile soziale Struktur einer großen Familie. Housemothers kümmern sich um ihr Wohl und sollen mütterliche Wärme vermitteln. Traditionelles Wissen, wie z.B. um die typische lesothische Flechtkunst, mit der sich praktische Alltagsgegenstände wie z.B. Hüte zum Sonnenschutz herstellen lassen, wird weitergegeben.

Oft fehlt es jedoch im Mantsase-Kinderheim am Nötigsten: Strom, Wasser, Nahrungsmittel und Kleidung. Die UMCKALOABO-Stiftung sorgt durch regelmäßige Zuwendungen dafür, dass die Grundversorgung gesichert ist.

Ein Beispiel für die dringend notwendige Unterstützung durch die Stiftung sind die Schuluniformen. Diese sind in Lesotho sozusagen die „Eintrittskarte“ für die Schule – ohne Uniform dürfen die Kinder nicht am Unterricht teilnehmen. Im Frühjahr 2011 hat die Stiftung allen Kindern eine Uniform gespendet und somit die Schulausbildung der Kinder sichergestellt – als Schlüssel für eine bessere Zukunft.

Um das Kinderheim auch für die kommenden Jahre auf eine sichere und selbstständige Basis zu stellen, ist es darüber hinaus von großer Wichtigkeit, dass die Finanzen und die Organisation des Heims in der Hand einer erfahrenen Heimleitung liegen. Die Stiftung möchte sich in Zukunft dafür einsetzen, dass diese Stelle langfristig erhalten bleibt.