AFRIKA – Schwere dritte Corona-Welle

Das Corona-Virus wütet derzeit in Afrika in einer dritten Welle, die die von Januar wohl noch übertreffen wird. Unsere Projektpartner leben schon seit Wochen damit, dass die Schulen erneut geschlossen wurden. Zum Teil können Abschlussklassen abgehalten werden, damit der Schulabschluss nicht komplett gefährdet wird.

Doch die Kinder und Jugendlichen in Sambia und Südafrika leiden nachhaltig unter dem Unterrichtsausfall, der ihnen viele Chancen auf eine auskömmliche Zukunft nimmt. Auch in den Familien ist die Not groß, da ihnen finanziell erneut der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Aber neu ist an dieser dritten Welle, dass sie die Menschen nicht nur wirtschaftlich besonders hart trifft. Da die jetzt grassierende Delta-Variante hochansteckend ist und auch jüngere Menschen mit schweren Verläufen erkranken, sind auch im Umfeld unserer Projekte und Schulen viele Menschen infiziert, in stationärer Behandlung oder verstorben. Mit dem Beginn des afrikanischen Winters hat sich die Situation deutlich verschärft.

Wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Partnern und helfen, wo wir können. So haben wir die südafrikanische Kindernothilfe „Children in distress“ erneut in der Lebensmittelhilfe unterstützt und helfen auch unseren Projektpartnern in Malawi, denen durch die Schulschließung essentielle Einnahmen wegbrechen.