Freiwilliges Jahr in Südafrika

Im August 2011 startete die Erkratherin Daniela Drilling Ihr freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Provinzbüro der südafrikanischen Pfadfinder in Mpumalanga. Ihre wichtigsten Ziele dabei waren, Kinder und Jugendliche für Umweltschutz und Klimawandel zu sensibilisieren und möglichst viele Menschen von der Arbeit der Pfadfinder zu begeistern.

„Ich hatte gerade meine duale Ausbildung zur Chemielaborantin beendet. Da passte es zeitlich gut, diese Stelle anzutreten“, berichtet Daniela Drilling. Seit über 9 Jahren ist sie Mitglied bei den Pfadfindern und leitet in Deutschland selbst eine Gruppe.

Bewusst hat sie sich für den Verein Nangu-Thina e.V. entschieden. Denn ihr kam es darauf an, eine Aufgabe zu übernehmen, die viel Kontakt mit Menschen ermöglicht. Außerdem liegt es ihr sehr am Herzen, Kindern und Jugendlichen den Wert einer intakten Umwelt zu vermitteln – und was für deren Erhalt notwendig ist.

In den ersten Monaten vor Ort hat Daniela bereits viel bewegt. Sie war maßgeblich an der Organisation eines Sommerlagers mit über 350 Pfadfindern aus der Provinz beteiligt und engagierte sich als Botschafterin auf dem COP17-Klimagipfel in Durban. Dazu gehörte unter anderem, begleitende Workshops für die besuchenden Pfadfinder durchzuführen. Knapp 600 Kinder wurden so zu Themen wie Klimawandel, Umweltschutz und „Foodgardening“, dem Eigenanbau von Obst und Gemüse, erreicht.

Zu Danielas Aufgaben gehört darüber hinaus, das Office der Mpumalanga-Pfadfinder tatkräftig zu unterstützen und über aktuelle Projekte, wie zum Beispiel über die Baufortschritte des neuen Pfadfinderausbildungszentrums in Nelspruit, auch nach Deutschland zu berichten.

Daniela hofft, durch ihre eigene Arbeit andere Menschen zum Mithelfen motivieren zu können. Und diese für den Anspruch der Pfadfinderbewegung zu gewinnen: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“