Savanne
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22. Mai 2018

Wassermangel: Wissen weitergeben

Wie sie sparsam mit Wasser umgehen können, lernen Jugendliche viel besser von Gleichaltrigen als von Eltern und Lehrern – deswegen widmen sich die südafrikanischen Pfadfinder dem Thema.

Der Klimawandel hat sich in den letzten Jahren in Südafrika immer stärker bemerkbar gemacht: Teilweise gab es Überschwemmungen, teils Dürren. Derzeit leidet insbesondere die Region um Kapstadt unter extremen Wassermangel.

Wenn das Wasser knapp wird …

Der Wassermangel ist nicht nur für die Landwirtschaft eine Belastung – in den ländlichen Regionen Mpumalangas haben die Menschen oft keine geregelte Trinkwasserversorgung. Daher ist die sparsame Nutzung von Wasser überlebenswichtig.

Von Gleichaltrigen zu Gleichaltrigen

Jugendliche vertrauen häufig eher der Meinung von Gleichaltrigen als der von Eltern oder Lehrer. Dies macht sich der Peer-Group-Education-Ansatz zu nutze: Hier vermitteln Gleichaltrige untereinander das Wissen. Genau diesen Effekt nutzen die südafrikanischen Pfadfinder, wenn es um das überlebenswichtige Thema Wasser geht

Das Wissen verbreiten

Die Pfadfinder vermitteln in Gruppenstunden und Camps Wissen rund um das Thema Wasser und den sorgsamen Umgang mit der knappen Ressource. Die über 3.000 Scouts geben dann dieses Wissen wiederum an Freunde und Mitschüler, aber auch an ihre eigenen Familien weiter. Die Pfadfinder kommen zu 95% aus den sozial benachteiligten Townships oder ländlichen Regionen.

Die Water Champ Challenge

Eine Challenge ist eine Art Wettbewerb – und bei der Water Champ Challenge geht es darum, sich möglichst viel Wissen über sparsamen Wasserverbrauch anzueignen, weiterzugeben oder aktiv Wasser zu sparen. Wer eine bestimmte Anzahl von vorgegebenen Aufgaben erfüllt, erhält das Water Champ Badge. Das ist ein Aufnäher für das Pfadfinderhemd.