Schwabe hilft – auch in der Corona-Krise

Täglich beschäftigen wir uns mit der Corona-Krise – und sind beunruhigt. Wie könnte das anders sein! Doch nur selten geht unser Blick über den Tellerrand hinweg. Dabei sind vor allem jetzt unsere Unterstützung und Solidarität gefragt. Denn weltweit sind die Menschen vom Virus bedroht.

In den ärmeren Ländern bedroht das Virus die Menschen jedoch weniger als der Lockdown mit seinen wirtschaftlichen Folgen. Sie verlieren nun mit ihrer Arbeit nicht nur Geld, sondern ihre Lebensgrundlage. Keine Arbeit – kein Essen.

Und während wir uns schon über Lockerungen freuen, enden der Lockdown und die Not anderswo noch lange nicht.

Schwabe hilft

Die Verkaufsaktion von Isopropanol an regionale Apotheken erzielte einen Erlös von 16.000 Euro, den die Schwabe-Gruppe komplett an die Umckaloabo-Stiftung spendet. 10.000 Euro davon gehen in die Nothilfe, um die akute Not in unseren verschiedenen Projekten zu lindern. Der Rest soll nach dem Lockdown helfen, dass unsere Projekte – Schulen, Kindergärten, Ausbildungsstätten – wieder gut starten können.

Engagieren Sie sich mit uns

Auch Mitarbeiter/innen haben uns gefragt, wie sie in der Corona-Krise helfen können. Die Partner der Umckaloabo-Stiftung und der Schwabe-Gruppe sind schon aktiv geworden, und das können Sie unterstützen:

Die Pfadfinder in Südafrika, einer der wichtigsten Partner der Umckaloabo-Stiftung, hat in Mpumalanga Lebensmittel verteilt. Ein Sack Mais kostet rund fünf Euro und ernährt eine Familie mit drei Personen einen Monat lang. Die Verteilung erfolgt sehr effizient über unseren Partner Children in Distress, der ähnlich organisiert ist wie die Tafeln in Deutschland und über 3000 bedürftige Kinder versorgt. Children in Distress bekommt zwar noch Lebensmittelspenden, aber keinen Mais, der für Kinder aber besonders wichtig ist.

Auch unsere Kollegen von Schwabe India sind aktiv geworden. Jeden Tag backen sie Brote für Bedürftige in der Nachbarschaft und Schwabe Inida stellt über 300 Bedürftigen täglich eine warme Mahlzeit (Gemüsecurry, Reis und fünf Roti-Brote) zur Verfügung. Mit nur 7,50 Euro kann so ein Mensch einen Monat lang vor dem Hunger bewahrt werden.

Einen anderen Ansatz verfolgen Schwester Loice und Schwester Mary in Lusaka/Sambia. Sie nähen Gesichtsmasken für die Ärmsten. Mit der Anschaffung von Stoff und einer Nähmaschine konnte die Produktion starten.